|
Alternative Codecs und Audio-Formate |
|
|
Geschrieben von: Booster
|
|
Dienstag, 07. April 2009 um 00:00 Uhr |
Neben dem Fraunhofer MP3-Encoder gibt es noch die Open-Source-Alternative LAME. Dieser Encoder bietet weit mehr Optionen und vergleichbare Klangqualität. Aktuelle Versionen von LAME liefern bessere Qualität als weniger ausgereifte Encoder für neuere Standards liefern.
Eine Alternative ist das freie, auf MP2-Algorithmen basierende, Musepack (früher MPEGPlus), das bei Bitraten über 160 kbit/s wesentlich bessere Qualitat bietet als das MP3-Format. Dateien im Musepack-Format erkennt man an der Erweiterung mpc oder mp+. Eine weitere freie Alternative findet sich im Format Ogg Vorbis (Dateiendung .ogg), das im Gegensatz zu MP3 von den Entwicklern als patentfrei bezeichnet wird und quelloffen ist. Ogg Vorbis hat sich bei Hörtests gegenüber MP3 in praktisch allen Bitratenbereichen als überlegen erwiesen und bietet wesentlich mehr Leistungsmerkmale wie Mehrkanal-Unterstützung oder Gapless Playback. Advanced Audio Coding, kurz AAC, ist ein im Rahmen von MPEG-2 und MPEG-4 standardisiertes Verfahren, welches von mehreren großen Firmen entwickelt wurde. So setzen Apple und Real Media dieses Format für ihre Online-Musikläden ein und die Nero AG stellt einen Encoder für dieses Format bereit. Mit faac befindet sich auch ein freier Encoder auf dem Markt. AAC wurde auch aufgrund der Designfehler des MP3-Formates entworfen. Trivia Das Team um Brandenburg machte die ersten Praxistests mit dem Lied Toms Diner von Suzanne Vega. Brandenburg hörte das Lied durch Zufall und empfand die Stimme Vegas sogleich als geeignete Herausforderung für eine Audiodatenkompression. |
|
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 18. April 2009 um 21:43 Uhr |